20. September
2007
10 Möglichkeiten wie Mitbewerber Deiner Website schaden können
Der Wettbewerb wird bei nur 10 Topten Plätzen in den Serps immer härter. Wenn Deine Mitbewerber es nicht schaffen Dich mit regulärem SEO zu überholen, greifen Sie immer mehr zu unsauberen Tricks um Deine Website zu sabotieren. Aber wenn man die Methoden kennt, kann man das meiste davon verhindern, oder aber wenigstens erkennen.
Zu diesem Beitrag wurde ich angeregt durch Virtualhosting.
1. Wer spammt die Kommentare?
Durch gutgeschriebene und intelligente Kommentare auf anderen Blogs kann man die eigene Bekanntheit durchaus steigern, und den einen oder anderen Leser dazugewinnen. Andererseits kann natürlich ein böser Mitbewerber Deine URL durch seine Blogspam Scripte laufen lassen, und die anderen Webmaster denken lassen Du wärst es gewesen. Das ruiniert Deine Reputation und verschafft Dir auch Backlinks aus dubiosem Umfeld (siehe Pkt.2)
2. Schlechte Links
Der Mitbewerber kann Deine Website in seit langem bekannte Linkfarmen und FFAs spammen und dadurch evtl. deinen Trust bei Google schmälern oder Dich auf jeden Fall ins Umfeld der Viagra, Cialis, Poker oder Mortgage Spammer rücken.
3. Deine Domain in den Social Media Diensten bannen
Die grossen Social Media Dienste wie Digg, StumbleUpon oder Netscape kämpfen ja nun auch schon recht viel gegen Spam Einträge und bannen Spammer und ihre Domains, oder verdammen Sie in die Tiefe so das Du keinen Traffic zu sehen bekommst. Das kann ein Mitbewerber natürlich nutzen, um deine Seiten mit mehreren Fake Accounts von der selben IP einzutragen und zu voten und damit Deine Domain zu bannen.
4. Duplicate Content
Duplicate Content ist bei Google sehr gefährlich, wenn z.B. dein neuer unqiue Content auf einer anderen Domain zuerst gespidert wird, kann es sein das er dieser Domain zugerechnet wird. Ein Mitbewerber könnte z.B. deinen RSS Feed überwachen, und jeden neu geschriebenen Artikel auf einer starken häufig gespiderten Domain veröffentlichen und damit deinen originalen Artikel ins Nirwana schicken.
5. 302 Hijacking
Das allseits bekannte 302 Hijacking funktioniert unter bestimmten Umständen ja immer noch, ist also auch potentiell noch gefährlich.
6. Proxy Hijacking
Noch nicht so populär, aber mit Sicherheit möglich ist es für Deinen Mitbewerber Deine URL über diverse Anonymizer, NPH-Proxys oder andere Webproxys aufzurufen und diese URLs extern zu verlinken, damit sie gespidert werden. Dies führt dann wieder zu Duplicate Content der Dir schadet.
7. Subdomain Attacken
Falls Deine Domain unter domain.tld und www.domain.tld zu erreichen ist, kann ein Mitbewerber die nicht indizierte Variante verlinken und wieder Duplicate Content erzeugen (dieses Problem hat Google jedoch inzwischen ganz gut im Griff). Falls Du jedoch Wildcard Subdomains benutzt kann dein Mitbewerber häßliche Subdomains ala satanisten.domain.tld erzeugen, diese indizieren lassen und Deiner Reputation schaden.
8. Meta Manipulation
Wie bei Latha-math kürzlich gelesen, kann man z.B. bei Wordpress Kommentare mit bestimmten Metas abgeben, die der Website mit Sicherheit schaden.
9. Denial of Service Angriff
Der sogenannte DOS Angriff, durch unzählige (evtl. auch korrupte Anfragen) wird der Server überlastet bis er sich erbricht ;-) , dann kann keiner mehr auf deine Seiten zugreifen, auch die Bots nicht, und es gibt Probleme. Das ist zwar hochgradig illegal, aber durch die vielen Botnetze mit Ihren Zombie PCs durchaus anonym durchführbar.
10. Adsense Kick
Derin Mitbewerber ist durchaus in der Lage dich aus dem Adsense Programm zu kicken. Eine Methode ist es wie wild deine Seiten zu besuchen und Adsense Anzeigen zu klicken um den Verdacht Googles auf Dich zu lenken. Eine anderer Ansatz ist es deinen Adsense Code einfach auf Seiten einzusetzen die den Google Adsense Richtlinien widersprechen (Porno, Gambling,Drogen) und Dich anzuschwärzen. Auch wenn Adsense Dich nicht sofort bannt bedeutet beides viel Ärger.
Aber nur wenn man diese Methoden kennt, kann man auch was dagegen tun.
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